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Geschwinde Oma Linde

Beste Empfehlung der Kommission der Regierung von Oberbayern

Für Grundschulklassen 1-4. Linde Scheringer spricht sehr gut artikuliert, der Rollenwechsel zwischen den Figuren wird gekonnt vollzogen. Die Spannung wird mit einfachen Mitteln erzeugt und hält das ganze Stück über an. Die einfache Kulisse ist liebevoll, funktional und ideenreich gestaltet. Eine sehr passend ausgewählte, qualitativ hochwertige Musik setzt - wie von Zauberhand eingeschaltet - ein und wieder aus. Die beiden Puppen sind ansprechend gestaltet, werden virtuos geführt und überzeugen in ihrer Aussagekraft.

Sindelfinger Zeitung

"Nette Leit, frische Luft, Essen und Trinken". Mehr braucht die geschwinde Linde nicht, um froh zu sein. Frische Luft hat sie ausreichend, zieht sie doch mit ihrem "Wanderwagerl" durch die Lande und landet im Sindelfinger Theaterkeller. Was ihr fehlt ist Gesellschaft. Der lang ersehnte Freund ist der Zirkusjunge Pipo, eine große freche Stoffpuppe, der der fahrenden Frau die Wurst und die Brezel klaut. Es ist eine einfache Geschichte, die ganz und gar vom zentralen Charakter der Oma Linde lebt. Linde Scheringer spielt diese Figur kauzig, gewitzt und sehr sympathisch; hinzu kommt ihre gute Improvistionsgabe, die Einwürfe aus dem Publikum nahtlos ins Spiel mit hineinnimmt. Es gibt auch den "Schnappsack", eigentlich keine Puppe, sondern eine Tasche, die für Linde alles schnappt, was andere nicht gebrauchen. Der Schnappsack ergatterte die Brezel und spuckt auch eine alte Bürste aus. Und es gibt das winzige kleine "Sorgenpüppchen" das mit piepsiger Stimme , dem weiblichen Pendant eines Chaplin-Tramps Mut zuspricht und einen Keks verspeist.

Süddeutsche Zeitung

Das Münchner Figurentheater Linde Scheringer schafft, was gutes Theater aus macht, sie gewinnt die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuschauer.